Naturschwamm

Naturschwämme werden aus dem Meer gewonnen, wobei die besten Qualitäten aus dem griechischen und syrischen Meer kommen. Auch in der Karibik und im Adriatischen Meer werden Naturschwämme geerntet.
Es gibt verschiedene Qualitäten, die groben Schwämme werden auch Pferdeschwämme oder Bastardschwämme genannt.

Seit ewigen Zeiten werden die Schwämme von Tauchern aus dem Meer geholt und wurden schon bei Odysseus erwähnt. Die Naturschwämme bestehen aus dem weichen, saugfähigen Skelett eines vielporigen Meerestieres, dem Hornkieselschwamm, dass sofort nach der Ernte weiter bearbeitet wird. Mit Kneten und mehrmaligen Auswaschen werden die Schwämme gereinigt und durch weitere Behandlungen, zum Beispiel mit heißer Sodalösung oder mit Salzsäure, wird aus dem geernteten Produkt der Naturschwamm, so wie wir ihn kennen.

Verwendung von Naturschwämmen
naturschwammNaturschwämme werden seit alters her für die Körperpflege benutzt. Sie sind natürlich weich, zu 100 Prozent biologisch abbaubar, hypoallergen und sehr langlebig. Auch zur Babypflege eignen sich Naturschwämme hervorragend. Die zarte Babyhaut kann sanft mit Seife und dem feuchten Schwamm massiert werden. Da ein Naturschwamm natürliche Selbstreinigungskräfte hat, genügt das Ausspülen mit klarem Wasser. Auch zur Intimpflege bei Frauen eignet sich der Naturschwamm bestens. Aufgrund seiner hohen Flüssigkeitsaufnahme kann ein kleiner Naturschwamm anstatt eines normalen Tampons benutzt werden. Eine andere Anwendungsmöglichkeit ist im künstlerischen Bereich zu finden. Farbaufträge erhalten eine ganz individuelle Nuance, wenn sie mit einem Naturschwamm aufgetragen werden. Die Farbe lässt sich auf diese Weise auftupfen oder verwischen und man erzielt interessante Effekte.

Pflege von Naturschwämmen
Bei häufiger Verwendung eines Naturschwammes sollte dieser von Zeit zu Zeit in ein Essigbad gelegt werden. Dafür nimmt man 500 ml Wasser und 1 Esslöffel Essig und legt den Schwamm für einige Stunden hinein. Anschließend gut mit klarem Wasser ausspülen.